© Johannes Hirsch 
Als Komponist und Kurator erzählt Clemens K. Thomas Geschichten und verhandelt drängende Fragen unserer Zeit. Wiederkehrende Motive in seinen Werken sind die Verarbeitung unseres medialen Alltags, die nostalgische Verklärung von Vergangenheit und die Körperlichkeit einer Mensch-Maschine. Damit verbunden zieht sich auch die Welt des Spiels, das Spielerische, das Spielzeug, das Instrumentalspiel wie ein roter Faden durch sein Werk, etwa in der Beschäftigung mit Puppen oder Musikautomaten. Als Cembalist und Opern-Fan hat Clemens eine emotionale Beziehung zur europäisch-musikalischen Tradition, in gegenwartsbezogener Form lässt er diese auf Popkultur und Internet-Phänomene clashen.

Clemens’ Portfolio umfasst neben vokalen, instrumentalen und musiktheatralen Stücken auch raumbezogene Kompositionen, sowie installative Arbeiten. Seine Werke wurden von Musiker*innen wie dem Ensemble Intercontemporain, Patricia Kopatchinskaja, Ensemble Recherche, Boglárka Pecze und den Neue Vocalsolisten Stuttgart u. a. im Staatstheater Braunschweig, der Cité de la Musique - Philharmonie de Paris, beim ECLAT Festival und bei Frau* Musica Nova gespielt. Seine Musik wurde auf ARTE, im Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, SWR 2, SR 2, France Musique und RTS Espace 2 (Schweiz) gesendet.

Clemens studierte in Freiburg Komposition bei Johannes Schöllhorn und Cornelius Schwehr. Als derzeitiger Stipendiat der Claussen-Simon-Stiftung schreibt Clemens eine Oper für die Staatsoper Hamburg, verbunden mit einer künstlerisch-wissenschaftlichen Dissertation über Niedlichkeit als ästhetische Kategorie.

Von 2019 bis 2022 war er Artistic Manager des Ensemble Recherche Freiburg. Als freier Kurator arbeitet Clemens K. Thomas u. a. mit Ensemble Resonanz und dem Sinfonieorchester Göttingen zusammen. Zusammen mit Friederike Scheunchen und Lucia Kilger leitet er Ensemble s c o p e.

© Johannes Hirsch ​​​​​​​

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