© Martin Sigmund

Martin und sein Teddybär Bä erfinden eine Zeitmaschine, die sie in allerlei imaginierte Räume bringt: eine Aneinanderreihung von lustigen, rührend-traurigen und glücklich-heiteren Kindheitsmomenten. Martin ist ein etwas schüchterner und introvertierter Junge, der nur in Anwesenheit seines Teddybärs vollends aufblüht und sich öffnet. Aus Sicht des Jungen ist Bä kein lebloses Stofftier, sondern sein Freund und Spielgefährte, der durchaus so seine Eigenarten hat. „Bä!“ spielt also zugleich in Martins imaginierten Parallelwelt (Der Bär lebt!) und der „seriösen“ Welt der Erwachsenen (Bä ist nur ein Stofftier). Bä ist ein wenig tollpatschig und total cute.

"Bä! So heißt ein knuddeliger Kuschelbär. Mit dem kleinen Martin geht er in einer Zeitmaschine auf Reisen, rettet einen aus dem Takt geratenen Uhrzeiger, besiegt einen Roboter. Und verliebt sich unsterblich. „In meinem flauschigen Herzen, da steckt ein Stachel tief drin“, singt mit hinreißendem Schmelz der traurige Teddybär, denn seine Liebe gilt ausgerechnet einem Kaktus. Keine Angst, die Sache geht gut aus – schließlich sind wir hier im Kindertheater. Das ist nach dem Teddy schlicht „Bä!“ benannt. Groß und Klein sind von dem Stück, das der Komponist Clemens K. Thomas mit launigen Ohrwürmern bestückt hat, begeistert und berührt. Und staunen darüber, wie toll namentlich der Bariton-Teddy Guillermo Anzorena, aber auch seine beiden männlichen Kollegen von den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, Andreas Fischer und Martin Nagy (mit ausdrucksvoll gespielter Handpuppe), singen können." (Susanne Benda, Stuttgarter Zeitung vom 04.02.24)

© Martin Sigmund

Auftrag der Neuen Vocalsolisten Stuttgart
Regie: Miriam Götz, Kostüme: Sarah Mittenbühler, Puppenbau und -coaching: Antje Töpfer
Uraufführung: ECLAT 2024, Theaterhaus Stuttgart

© Martin Sigmund

Mehr Kompositionen:

Back to Top